Urologische Praxisklinik Ninos Ayo · Geseke & Brilon
Moderne Stoßwellenbehandlung eines Nierensteins

Diagnostik · Vorbeugung · ESWL

Nieren- & Harnsteine

Von der sorgfältigen Ursachenklärung bis zur schonenden Steinzertrümmerung: Wir begleiten Sie umfassend in unserer Praxis.

Steinmedizin aus einer Hand

Steine behandeln – und neue Steine möglichst verhindern

Harnsteine können in der Niere, im Harnleiter oder in der Blase entstehen. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von Lage, Größe und Zusammensetzung des Steins, Ihren Beschwerden sowie möglichen Begleiterkrankungen ab.

Kontrolle & Diagnostik

Sonographie, Urin- und Blutuntersuchungen sowie bei Bedarf eine gezielte Stoffwechselabklärung.

Individuelle Prophylaxe

Ursachenorientierte Beratung, 24-Stunden-Sammelurin und passende medikamentöse Vorbeugung.

ESWL in unserer Praxis

Berührungsfreie Zertrümmerung geeigneter Nieren- und Harnleitersteine durch fokussierte Stoßwellen.

Kontrolle und Ursachenklärung

Gezielte Steindiagnostik

Wir kontrollieren bekannte oder vermutete Harnsteine sonographisch und untersuchen den Urin auf Blut, Entzündungszeichen, Kristalle und den pH-Wert. Je nach Situation ergänzen wir Blutuntersuchungen, zum Beispiel zur Nierenfunktion sowie zu Calcium und Harnsäure.

  • Sonographie: Kontrolle von Nieren, Harnstau und sichtbaren Steinen – ohne Strahlenbelastung.
  • Urinuntersuchung: Urinstatus, Sediment und bei Verdacht auf einen Infekt eine Urinkultur.
  • Steinanalyse: Untersuchung aufgefangener oder entfernter Steinfragmente, soweit verfügbar.
  • 24-Stunden-Sammelurin: Bestimmung wichtiger Risikofaktoren, insbesondere bei wiederholter Steinbildung oder erhöhtem Rückfallrisiko.
Ninos Ayo bei einer Ultraschalluntersuchung
Patientin während einer modernen ESWL-Behandlung

Ein Schwerpunkt unserer Praxis

ESWL – Steine schonend von außen behandeln

Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) ist ein bewährtes, minimal-invasives Verfahren für geeignete Nieren- und Harnleitersteine. Der Stein wird durch Bildgebung genau lokalisiert. Anschließend werden Stoßwellen von außen gezielt auf ihn gebündelt, sodass er in kleinere Fragmente zerfallen kann. Diese können danach über den Urin ausgeschieden werden.

Ohne Hautschnitt
Die Behandlung erfolgt von außen.
Meist ambulant
In vielen Fällen ist kein stationärer Aufenthalt nötig.
Meist ohne Vollnarkose
Schmerzmittel oder eine Sedierung können bei Bedarf eingesetzt werden.
Betreuung aus einer Hand
Planung, Behandlung und Nachkontrolle in unserer Praxis.

Für wen eignet sich die ESWL?

Ob die ESWL geeignet ist, prüfen wir individuell. Entscheidend sind insbesondere Größe, Lage und Härte des Steins, die anatomischen Verhältnisse, ein ungehinderter Harnabfluss sowie Ihre Begleiterkrankungen und Medikamente.

Je nach Stein kann mehr als eine Sitzung erforderlich sein. Größere Fragmente können Koliken oder einen Harnstau verursachen; manchmal wird deshalb eine Harnleiterschiene benötigt. Wenn ein anderes Verfahren bessere Erfolgsaussichten bietet, besprechen wir mit Ihnen die endoskopische oder stationäre Behandlungsalternative.

Ihr Vorteil: Wir betrachten nicht nur den vorhandenen Stein. Nach der Behandlung klären wir mögliche Ursachen und entwickeln mit Ihnen eine Strategie, um das Risiko weiterer Steine zu senken.

Rückfällen vorbeugen

Stoffwechselanalyse und medikamentöse Prophylaxe

Die Vorbeugung richtet sich nach Steinart und individuellem Risikoprofil. Bei wiederholten Steinen oder besonderen Risikofaktoren kann ein 24-Stunden-Sammelurin wichtige Hinweise liefern. Daraus ergibt sich eine gezielte Empfehlung zu Trinkmenge, Ernährung und gegebenenfalls Medikamenten.

  • Ursachenorientierte Ernährungs- und Trinkberatung
  • Behandlung auffälliger Urinwerte und Stoffwechselstörungen
  • medikamentöse Rückfallprophylaxe nach Befund
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen von Urin, Blut und Sonographie

Chemische Steinauflösung

Bestimmte Harnsäuresteine können durch eine ärztlich kontrollierte Anhebung des Urin-pH-Werts medikamentös aufgelöst werden. Das ist nicht bei allen Steinarten möglich und erfordert regelmäßige pH- und Verlaufskontrollen.

Nierenmodell, Sammelurin, Laborproben und Trinkwasser zur Harnsteindiagnostik

Nach der ESWL

Die Nachkontrolle zeigt, ob die Fragmente ausreichend ausgeschieden wurden und der Harn ungehindert abfließt. Individuell empfehlen wir Bewegung, eine angepasste Trinkmenge sowie das Auffangen ausgeschiedener Steinfragmente zur Analyse. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen muss die Trinkmenge ärztlich abgestimmt werden.

Bitte sofort medizinisch abklären lassen: Fieber oder Schüttelfrost, sehr starke oder zunehmende Schmerzen, anhaltend starke Blutungen, Erbrechen, Probleme beim Wasserlassen oder deutlich weniger beziehungsweise kein Urin. Außerhalb unserer Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117; bei einem akuten Notfall wählen Sie 112.

Steinbeschwerden oder Fragen zur ESWL?

Wir prüfen, welche Diagnostik und Behandlung für Sie am besten geeignet ist.

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