Vorteile und Grenzen
- Schonende Untersuchung ohne ionisierende Strahlung
- Bilder und erste Ergebnisse unmittelbar während der Untersuchung
- Geeignet für Verlaufskontrollen und die gezielte Abklärung vieler Beschwerden
Die Sichtbarkeit hängt unter anderem vom Körperbau, der Lage des Organs, Darmgasen und dem Füllungszustand von Magen und Blase ab. Nicht jedes Organ oder jede Veränderung lässt sich zuverlässig darstellen. Bei unklaren Befunden können ergänzende Untersuchungen notwendig sein.
So bereiten Sie sich vor
Die Vorbereitung richtet sich nach der geplanten Untersuchung. Bitte beachten Sie die Hinweise, die Sie bei der Terminvereinbarung erhalten.
- Bauchorgane, insbesondere Gallenblase: Je nach Fragestellung ist es sinnvoll, vorher auf größere Mahlzeiten zu verzichten oder nüchtern zu erscheinen. Wir teilen Ihnen mit, ob und wie lange dies erforderlich ist.
- Blase und Beckenorgane: Eine ausreichend gefüllte Blase kann die Darstellung verbessern. Trinken Sie nach unserer Anleitung Wasser und entleeren Sie die Blase möglichst nicht unmittelbar vor der Untersuchung.
- Hodenultraschall: In der Regel ist keine besondere Vorbereitung erforderlich.
- Transrektaler Ultraschall: Über eine gegebenenfalls notwendige Vorbereitung informieren wir Sie gesondert.
Wenn Sie wegen einer Herz- oder Nierenerkrankung nur begrenzt trinken dürfen, halten Sie sich an Ihre vereinbarte Trinkmenge und besprechen Sie die Vorbereitung mit uns.
Ultraschall der Bauch- und Beckenorgane
Je nach Beschwerden und Fragestellung untersuchen wir Nieren, Blase, Leber, Gallenblase und größere Gefäße sowie die Prostata oder Gebärmutter und Eierstöcke. Auch die Nebennierenregion kann beurteilt werden; normale Nebennieren sind beim Erwachsenen nicht immer sichtbar. Die Darstellbarkeit der Beckenorgane hängt unter anderem vom Körperbau und der Blasenfüllung ab.
Wir achten beispielsweise auf Organveränderungen, Harnstau, Steine, Restharn oder auffällige Raumforderungen. Doppler- und Farbduplexverfahren ergänzen die Untersuchung, wenn der Blutfluss beurteilt werden soll.
Sonographie von Hoden und Nebenhoden
Der Hodenultraschall ist eine wichtige Untersuchung bei Schwellungen, Schmerzen oder tastbaren Veränderungen. Er unterstützt die Abklärung von Hodentumoren, Nebenhodenentzündungen und einer Varikozele, also erweiterten Venen am Hoden. Mit Dopplerverfahren kann zusätzlich die Durchblutung beurteilt werden.
Plötzlich auftretende starke Hodenschmerzen müssen sofort als möglicher Notfall abgeklärt werden. Eine notwendige Notfallbehandlung darf nicht durch das Warten auf eine Ultraschalluntersuchung verzögert werden.
Transrektale Sonographie und Elastographie der Prostata
Bei der transrektalen Sonographie wird die Prostata mit einer geeigneten Ultraschallsonde über den Enddarm aus der Nähe untersucht. Dadurch lassen sich Größe und Struktur gezielt beurteilen. Die Elastographie kann ergänzend Hinweise auf unterschiedliche Gewebesteifigkeit liefern.
Diese Verfahren unterstützen die Prostatadiagnostik und die Planung weiterer Schritte. Sie können Prostatakrebs allein weder sicher nachweisen noch ausschließen. Je nach Befund werden weitere Untersuchungen wie Labor, MRT oder eine Gewebeprobe besprochen.
Unsere modernen Ultraschallgeräte
In unserer Praxis nutzen wir unter anderem Samsung HS70, Samsung HS60, SonoScape P10 sowie Geräte von Mindray. Wir wählen die geeignete Sonde und Untersuchungstechnik entsprechend Ihrer Beschwerden und der medizinischen Fragestellung.
Moderne Technik, sorgfältige Untersuchung und eine persönliche Erklärung der Befunde gehören für uns zusammen.

