Einnässen
Nächtliches Einnässen und Harnverlust am Tag werden ohne Schuldzuweisung und mit einem klaren Stufenplan behandelt.

Einfühlsam · kindgerecht · umfassend
Wir untersuchen und behandeln urologische Beschwerden bei Kindern in einer ruhigen Atmosphäre und beziehen Eltern verständlich in jeden Schritt ein.
Zeit, Vertrauen und eine klare Erklärung
Viele kinderurologische Beschwerden lassen sich konservativ, also ohne Operation, behandeln. Entscheidend sind eine sorgfältige Diagnostik, Geduld und ein auf Alter und Alltag des Kindes abgestimmter Behandlungsplan. Bei angeborenen oder erworbenen anatomischen Besonderheiten kann eine weiterführende Untersuchung oder ein Eingriff erforderlich sein.
Nächtliches Einnässen und Harnverlust am Tag werden ohne Schuldzuweisung und mit einem klaren Stufenplan behandelt.
Abklärung wiederkehrender Harnwegsinfekte, Nierenbeckenentzündungen und Auffälligkeiten der Harnwege.
Diagnostik unter anderem bei Hodenhochstand, Leistenhernie, Doppelniere, Megaureter oder Harnröhrenverengung.
Blase und Kontinenz
Wir behandeln sowohl die Enuresis nocturna – das nächtliche Einnässen – als auch tagsüber auftretenden unwillkürlichen Harnverlust, häufig als Enuresis diurna bezeichnet. Dabei klären wir unter anderem Trink- und Toilettengewohnheiten, Stuhlgang, Harnwegsinfekte und mögliche Funktionsstörungen von Blase und Beckenboden.
Die Behandlung erfolgt vor allem konservativ und wird an das Alter, die Beschwerden und die Familie angepasst.

Wir wählen nur die Untersuchungen aus, die für die konkrete Fragestellung sinnvoll sind, und erklären sie vorher kindgerecht. Je nach Beschwerden gehören dazu:
Unser Grundsatz: Eine Untersuchung soll so wenig belastend wie möglich sein. Weiterführende oder invasive Diagnostik erfolgt nur, wenn sie medizinisch begründet ist.

Angeborene und erworbene Befunde
Wir beraten und untersuchen Kinder unter anderem bei folgenden Fragestellungen:
Wenn ein Befund eine Intervention oder Operation erfordert, besprechen wir mit den Eltern transparent, ob diese in unserer Praxis möglich ist oder eine spezialisierte Kinderklinik einbezogen werden sollte.
Bei kleinen Jungen ist eine noch nicht vollständig zurückziehbare Vorhaut häufig entwicklungsbedingt und muss nicht automatisch behandelt werden. Eine gewaltsame Lösung sollte vermieden werden. Wir unterscheiden zwischen einer altersgerechten Vorhautverklebung, einer behandlungsbedürftigen Verengung und narbigen Veränderungen.
Beschneidungen führen wir nach ausführlicher Beratung sowohl bei medizinischer Indikation als auch aus religiösen Gründen durch. Vor jedem Eingriff besprechen wir altersgerecht den Ablauf, die geeignete Betäubung, mögliche Risiken, die Nachsorge und die zu erwartende Heilung. Voraussetzung ist immer eine individuelle ärztliche Beurteilung.
Welche Operationstechnik und welcher Behandlungsort für das Kind geeignet sind, entscheiden wir nach Untersuchung und persönlichem Gespräch.
Bitte lassen Sie starke Schmerzen im Hoden oder in der Leiste, eine plötzlich auftretende Hodenschwellung, hohes Fieber mit Flanken- oder Rückenschmerzen, sichtbares Blut im Urin, einen Harnverhalt oder ein deutlich krank wirkendes Kind umgehend medizinisch abklären. Bei einem akuten Notfall wählen Sie 112.
Wir nehmen uns Zeit für Ihr Kind und erklären die nächsten Schritte verständlich.
Eine kleine Wissenspause
Wissen Sie’s oder raten Sie gut? Sechs zufällig ausgewählte Fragen aus 100 Themenfragen rund um Nieren, Blase und Co.